Falschgeld erkennen bei der Barzahlung: Fühlen, Sehen, Kippen

2 Min. Lesezeit · 27.09.2026 · von Paul Lohrey

Eine Hand hält einen Geldschein prüfend gegen das Tageslicht, die andere einen Holzhocker.

1. Fühlen

Echte Scheine fühlen sich griffig und fest an. Am Rand und bei der großen Wertzahl spürst du ein leichtes Relief. Falschgeld ist oft glatt, schlaff oder wachsartig.

2. Sehen

Halte den Schein gegen das Licht:

  • Wasserzeichen mit Porträt und Wertzahl wird sichtbar.
  • Sicherheitsfaden erscheint als dunkle Linie.
  • Bei neueren 20-, 50-, 100- und 200-Euro-Scheinen wird das Fenster im Hologramm durchsichtig.

3. Kippen

Kipp den Schein leicht: Das Hologramm wechselt die Bilder, und die Smaragd-Zahl unten links schimmert und ändert die Farbe.

Kommt dir ein Schein komisch vor?

  • Freundlich um einen anderen Schein bitten.
  • Einen verdächtigen Schein nicht annehmen – und erhaltenes Falschgeld nie weitergeben.
  • Bei größeren Beträgen am besten vor einer Bankfiliale treffen.

Ausführliche Merkmale zeigt die Deutsche Bundesbank.

Häufige Fragen

Ist es unhöflich, das Geld zu prüfen?

Nein. Geld in Ruhe zählen und prüfen gehört zu jeder Barzahlung. Sag einfach: „Ich schau kurz drüber“ – das ist völlig normal.

Was mache ich, wenn ein Schein falsch aussieht?

Nimm ihn nicht an und bitte freundlich um einen anderen Schein. Hast du schon Falschgeld erhalten, gib es nicht weiter – das ist strafbar – sondern wende dich an die Polizei.

Gibt es eine Obergrenze für Barzahlungen zwischen Privatleuten?

Für private Kleinanzeigen-Käufe gibt es in Deutschland keine allgemeine Bargeld-Obergrenze. Bei höheren Beträgen hilft ein Treffpunkt vor einer Bankfiliale.

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