„Mein Kurier holt ab“ und Vorkasse: Zwei Maschen, eine Regel
2 Min. Lesezeit · 27.09.2026 · von Paul Lohrey
Die Kurier-Masche
„Ich bin gerade im Ausland, mein Kurier holt das Sofa ab – ich zahle vorher über einen Link.“ Klingt bequem. Kurz danach kommt eine Nachricht mit einem Link, über den du angeblich Versicherung, Zoll oder Transport bezahlen sollst. Das Geld ist weg, einen Kurier gibt es nicht.
Die Vorkasse-Masche
Umgekehrt als Käufer: Der Verkäufer will vorab eine Anzahlung „zur Reservierung“ oder den ganzen Betrag, bevor du die Ware siehst. Danach meldet er sich nicht mehr.
Die eine Regel, die beides verhindert
Ware und Geld wechseln nur gleichzeitig und persönlich den Besitzer.
- Keine Kuriere, keine Speditionen, kein „Fahrer schicken“.
- Keine Anzahlung, keine Überweisung vorab.
- Reservieren? Mit einem festen Abholtermin – nicht mit Geld.
Woran du seriöse Käufer erkennst
- Sie fragen nach Zustand und Abholzeit.
- Sie kommen selbst und schauen sich die Ware an.
- Sie zahlen bar bei der Übergabe.
Häufige Fragen
Warum ist die Kurier-Abholung eine Masche?
Meist folgt eine Nachricht mit einem Link, über den du angeblich Versicherung oder Transportgebühren bezahlen bzw. dein Geld „freischalten“ sollst. Echte Käufer holen selbst ab oder vereinbaren einen Termin.
Ist eine kleine Anzahlung nicht okay, um den Artikel zu reservieren?
Nein. Bei einer Anzahlung trägst du das Risiko, ohne die Ware zu sehen. Reservier lieber mit einem festen Abholtermin.
Was mache ich, wenn jemand darauf besteht?
Kontakt abbrechen und die Nachricht melden. Auf direktabholung.de sind Kuriere, Versand und Vorkasse nicht erlaubt – solche Angebote kannst du direkt im Chat melden.
Kleinanzeigen ohne Versand und ohne Bezahllinks
Auf direktabholung.de wird nur persönlich übergeben und bar bezahlt – Übergabe-Slot buchen, abholen, fertig.