Sicher handeln auf direktabholung.de

Die meisten Betrugsmaschen bei Online-Kleinanzeigen brauchen Versand oder Online-Zahlung. Beides gibt es hier nicht. Ein paar Regeln helfen trotzdem bei der Übergabe vor Ort:

Die 5 goldenen Regeln

  1. Nur persönlich, nur bar. Keine Überweisung, kein PayPal, keine „Echtzeitüberweisung“ per Screenshot, keine Anzahlung.
  2. Keine Kuriere. Wer „einen Fahrer schickt“ oder eine Spedition beauftragen will, ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein Betrüger.
  3. Im Chat bleiben. Wechsle nicht zu WhatsApp oder Telefon, bevor du dir sicher bist. Klick keine Links an – im Chat sind sie ohnehin gesperrt.
  4. In Ruhe prüfen und zählen. Ware testen, Geld vollständig entgegennehmen und zählen, erst dann Wechselgeld und Ware herausgeben.
  5. Bauchgefühl ernst nehmen. Ein Treffen abzubrechen ist immer okay. Verdächtiges bitte melden.

Bekannte Maschen vor Ort

Die gefälschte Banking-App

Der Käufer hat „leider kein Bargeld dabei“ und zeigt eine angebliche Sofortüberweisung auf dem Handy. Solche Bestätigungen lassen sich leicht fälschen. Übergib die Ware nur gegen echtes Bargeld.

Der Wechselgeld-Trick

Jemand zahlt mit großen Scheinen, ändert ständig den Plan und sorgt für Hektik. Lass dich nicht hetzen.

Ablenkung an der Haustür

Bei wertvollen Artikeln (Elektronik, Schmuck): Trefft euch lieber an einem belebten Ort, zum Beispiel auf einem Supermarkt-Parkplatz oder vor einer Bankfiliale, und nimm eine Begleitperson mit. Lass Fremde nicht unbeaufsichtigt in deine Wohnung.

Falschgeld

Prüfe größere Scheine nach der Methode der Bundesbank: Fühlen (erhabenes Druckbild), Sehen (Wasserzeichen, Sicherheitsfaden im Gegenlicht), Kippen (Hologramm, Smaragd-Zahl). Bei größeren Beträgen kann ein Treffen in der Bankfiliale helfen, wo das Geld direkt eingezahlt werden kann.

Etwas ist schiefgelaufen?

Melde die Anzeige oder den Nutzer über „Melden“. Bei Straftaten wende dich bitte an die Polizei – viele Bundesländer bieten eine Online-Wache für Anzeigen an.